Verein für Heimatgeschichte Bürstadt e.v.
 

Die Gustav-Adolf-Kirche in Bürstadt




1566

Erster evangelischer Pfarrer in Bürstadt (Die Kurpfalz ist evangelisch)

1623

Bürstadt wird wieder katholisch. Rückkehr Bürstadts zum katholischen Kurmainz

1831

Bürstadt hat 1.833 Einwohner, davon 2 evangelisch

1836

Bürstadt hat 2.007 Einwohner, davon 3 evangelisch

1850

Rund ein Dutzend Evangelische in Bürstadt (diese werden von Lampertheim mitbetreut)


1864

Ca. 20 evangelische Personen in Bürstadt (werden nun bis 1939 von Hofheim mitbetreut)

1877

Die Hofheimer Akten zählten genau 32 Personen, deren Zahl bis 1889 auf 81 Personen stieg.

1900

Das Jahr 1900 brachte mit 70 Personen den Beginn der stetigen Aufwärtsentwicklung mit sich. Zu dieser Entwicklung hat die in dieser Zeit mächtig aufstrebende Industrie beigetragen.

1903

146 evangelische Personen in Bürstadt.

1904

Pfarrer Stock aus Hofheim hielt den ersten evangelischen Gottesdienst in einem Gasthaussaal. Der Name „Bürstadt“ wird in die Liste der Pfleglinge des Gustav Adolf-Vereins aufgenommen. Zu dieser Zeit wurden die Rechte der evangelischen Bürstädter Gemeindemitglieder im Kirchenvorstand zu Hofheim durch einen Vertreter gewahrt.  

1906

Kauf eines Obstgartens in der Heinrichstraße 22 durch die evangelische Gemeinde.

1912

konnte ein Raum als Betsaal in der heutigen Mainstraße gemietet werden. Dieser wurde aus Spenden des Gustav-Adolf-Werks eingerichtet und unter Anwesenheit der Hessischen Kirchenleitung eingeweiht. Nun besaß die Gemeinde ein Heim, wo sie sich zu Gottesdienst und Gebet versammeln konnte. Das zerstreute Häuflein war dafür rührend dankbar. Leider währte das Glück nicht lange, denn schon ein halbes Jahr später wurde der Mietvertrag gekündigt, weil in dem Gebäude eine Post eingerichtet werden sollte. Wieder war die Gemeinde heimatlos, bis endlich in einem Arzthaus in der Nibelungenstraße – einem Schulgebäude – eine neue Bleibe gefunden wurde.

1913

bis 1925 Gottesdienst im sogenannten „Blauen Palais“ in der Nibelungenstraße (ehemaliges Schulhaus)

1921

Anton Siegler wird Bürgermeister und fördert den Bau der Gustav – Adolf Kirche

1925

Grundsteinlegung der evangelischen Kirche in der Heinrichstraße 22 am 27. September 1925. Architekt Wilhelm Pfuhl (Darmstadt) und Bauleitung Balthasar Zimmermann (Bürstadt). Unterstützung durch viele ehrenamtliche Helfer und des Gustav-Adolf-Vereins .Ca. 288 Gemeindemitglieder

1926

Fertigstellung und Einweihung der Evangelischen Gustav-Adolf-Kirche am 11.Juli.26. (Fast zeitgleich: St. Michael wurde am 29. August 1926 geweiht)

1930

ca. 300 evangelische Gemeindemitglieder in Bürstadt

1936

ca. 200 evangelische Einwohner aus Riedrode kommen hinzu.

1939

Erster eigener Pfarrer Friedrich Hickel

1945

Am 25. März 1945 wurde Bürstadt, Bobstadt und Riedrode wurde von der amerikanischen Artillerie beschossen, viele Gebäude wurden beschädigt. Der ehemalige Bürgermeister Anton Siegler stirbt. Große Beschädigungen u. a. an der Kirche (Nordseite und Turm stark beschädigt).  Evangelischer Gottesdienst beispielsweise im Cafe Friedle (als Notkirche) usw.

1946

Wiederaufbau und erster Gottesdienst am Gründonnerstag 1946. 1946 großer Flüchtlingszustrom aus den deutschen Ostgebieten mit überwiegend evangelischem Glauben.

1950

Selbständige Pfarrei Bürstadt. Ca. 1.200 evangelische Gemeindemitglieder (davon viele Flüchtlinge aus dem Osten).

1951

bis 1972 Pfarrer Walter Helmut Bähringer

1972

bis 1977 Pfarrer Folkmar Braun

1978

bis 2012 Pfarrer Friedolf Jötten

2012

bis 2016 Pfarrer Dirk Greverus

2015

bis 2023 Pfarrer Rainer Heymach

2024

Pfarrer Markus Müsebeck

2025

Die evangelische Gemeinde zählt ca. 2.500 Mitglieder. Zur Gesamtpfarrgemeinde zählen auch die Kirchengemeinden Bobstadt und Riedrode.